Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) hat seine Stellungnahme zum Festlegungsverfahren „KOSMO“ der Bundesnetzagentur eingereicht und betont darin eine klare Erwartung: Die Ausgestaltung der Entgeltsystematik im künftigen Wasserstoff-Kernnetz muss den Markthochlauf fördern, nicht bremsen. Die aktuellen Überlegungen der BNetzA zu Multiplikatoren für unterjährige Kapazitätsprodukte, zur Bewertung unterbrechbarer Kapazitäten und zur Entgeltstruktur an Wasserstoffspeichern bergen aus Sicht des DWV erhebliche Risiken für Investitionen, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit im frühen Marktstadium.
Gemeinsam mit den im DWV organisierten Fernleitungsnetzbetreibern hebt der Verband hervor, dass ein praxistaugliches, marktnahes Entgeltsystem entscheidend ist, um das Amortisationskonto bis 2055 auszugleichen und gleichzeitig planbare, verlässliche Rahmenbedingungen für Produzenten, Speicherbetreiber und industrielle Abnehmer zu schaffen. Besonders kritisch sieht der DWV die Gefahr einer doppelten Belastung von Wasserstoffspeichern sowie die potenziell überhöhten Multiplikatoren für unterjährige Produkte – beides würde die notwendigen Flexibilitäten der Energiewende schwächen und grünen Wasserstoff zusätzlich benachteiligen.
Mit der Stellungnahme spricht sich der DWV für eine ausgewogene, investitionsfreundliche und systemdienliche Ausgestaltung der KOSMO-Regelungen aus, damit das künftige Kernnetz zu einem echten Beschleuniger des Wasserstoffmarktes werden kann.
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