Mit dem Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgas-Minderungsquote und zur nationalen Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) im Verkehrssektor werden wichtige Weichen für die zukünftige Ausgestaltung der Klimaschutzinstrumente im Verkehr gestellt. Die vorgesehenen Regelungen zielen darauf ab, den Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe langfristig zu stärken und Planungssicherheit für Marktakteure zu schaffen.
Aus Sicht des Deutschen Wasserstoff-Verbandes (DWV) enthält der Gesetzentwurf zentrale Ansätze, die den Hochlauf erneuerbarer strombasierter Kraftstoffe grundsätzlich unterstützen können. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass die aktuelle Ausgestaltung in mehreren Punkten nicht ausreicht, um Wasserstoff und RFNBO wirksam, planbar und in relevanten Mengen im Verkehrssektor zu etablieren.
Der DWV ordnet den Gesetzentwurf daher im Hinblick auf seine Auswirkungen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette ein und zeigt auf, wo Anpassungen erforderlich sind, um den Markthochlauf zu beschleunigen, Investitionssicherheit zu schaffen und Wasserstoff als tragende Säule einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Mobilität zu verankern.
