Stromnetzstudie für den schweren Straßengüterverkehr – Anforderungen, Engpässe und die Rolle von Wasserstoff
Die DWV-Stromnetzstudie analysiert erstmals umfassend, welche Auswirkungen eine vollständige Elektrifizierung des schweren Lkw-Verkehrs auf das deutsche Stromnetz und die geplante Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen hat. Auf Basis realer Fahrprofile und EU-Flottenziele modelliert die Studie den Energiebedarf, die erforderlichen Anschlussleistungen sowie die räumliche Verteilung von Spitzenlasten bis 2040.
Zentrale Ergebnisse:
- Der tägliche Strombedarf elektrischer Long-Haul-Lkw steigt bis 2040 auf über 60 GWh.
- Für den Regelbetrieb wären rund 1.000 Ladeparks à 8 MW oder 350 Ladeparks mit je > 22 MW erforderlich.
- Das derzeit geplante Ladenetz (350 Standorte bis 2030) deckt den zukünftigen Bedarf nicht annähernd.
- Mittags-Peaks führen zu bundesweiten Netzlastspitzen von über 8 GW – real sogar deutlich höher.
- Eine ergänzende H₂-Infrastruktur entlastet das Stromnetz erheblich und bietet mit <1 MW Anschlussleistung pro Standort hohe Skalierbarkeit.
- Wasserstoff schafft Planungssicherheit, kurze Standzeiten und trägt zur Systemstabilität bei.
Fazit:
Die Studie zeigt klar, dass ein ausschließlich batterieelektrischer Ansatz im Schwerlastverkehr erhebliche technische und ökonomische Grenzen hat. Ein dualer Aufbau aus BEV- und H₂-Infrastruktur ist notwendig, um die Klimaziele zu erreichen und eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen.

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