Pressestatement: Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender des DWV, zum Beschluss des Bundeshaushalts für 2024

23.01.2024

„Die vorläufige Einigung über das Budget 2024 im Haushaltsausschuss ist nicht das richtige Signal für den Hochlauf der grünen Wasserstoff-Wirtschaft. Das gilt insbesondere für den Verkehrssektor. Es ist zwar erfreulich, dass die Finanzmittel für Wasserstoffkraftwerke, europäische Wasserstoffinfrastrukturvorhaben oder die Dekarbonisierung der Industrie weitgehend erhalten bleiben. Für das Erreichen der Klimaziele im Verkehrssektor müssen aber bereits in 2024 erhebliche Investitionen in die Wasserstoff-Mobilität getätigt werden. Deshalb ist es schmerzhaft, wenn der Bund nun seine Förderung für synthetische strombasierte Kraftstoffe oder die Beschaffung von Brennstoffzellen-Bussen und sonstigen emissionsfreien Schwerlast- und Nutzfahrzeugen auslaufen lässt.

Investitionen in den Hochlauf der grünen Wasserstoff-Marktwirtschaft rentieren sich im Hinblick auf künftiges Wirtschaftswachstum mehrfach. Jeder Euro, der heute in den Wasserstoffhochlauf investiert wird, generiert später ein Vielfaches an Steuereinnahmen, indem Industriebetriebe und Arbeitsplätze im Land bleiben. Staatliche Investitionen in den Hochlauf der Wasserstoff-Marktwirtschaft sind damit Investitionen in den Standort Deutschland und in die soziale Gerechtigkeit.“

Über den DWV
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) e.V. setzt sich seit 1996 für eine nachhaltige Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Industrie ein. Der DWV steht für den Aufbau einer grünen Wasserstoff-Marktwirtschaft als Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung. Im Mittelpunkt der Verbandsaktivitäten stehen die Implementierung und Optimierung der erforderlichen marktwirtschaftlichen, technologischen und ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Wasserstoffwirtschaft in den Bereichen Anlagenbau, Erzeugung, Transportinfrastruktur und Anwendungstechnologien. Der DWV vertritt die Interessen seiner 182 Mitgliedsinstitutionen und -unternehmen über hat zudem über 400 persönliche Mitglieder.
Deutscher

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